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Am 3. September 2026 von 18:00 bis ca. 19:30 Uhr findet im Rahmen der Reihe Notfallpsychologie Insight ein weiterer Vortrag von Simon Finkeldei (Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (VT), Lehrtherapeut und Supervisor) statt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kinder und Familien nach einem Suizid oder Suizidversuch einer Bezugsperson notfallpsychologisch begleitet werden können. Neben aktuellen Erkenntnissen aus Forschung und Praxis werden Ergebnisse des Forschungsprojekts „Kurswechsel“ sowie Aspekte der aktualisierten S2k-Leitlinie zur Akutversorgung vorgestellt.
Der Vortrag gibt konkrete Impulse für die ersten Stunden und die weitere Begleitung: Welche Interventionen sind hilfreich? Was erleben Betroffene als unterstützend oder belastend? Und welche Bedeutung haben kindgerechte Sprache und Formulierungen in der Krisenintervention? Link zur Anmeldung
Termin: Montag, 09.06.2026, 18:00 – ca. 19:30 Uhr (online)
Kriminalität und Gewalt hinterlassen oft weitreichende psychische und soziale Folgen für die Betroffenen. Allein 2024 wurden in Deutschland rund 260.000 Opfer von Gewaltstraftaten polizeilich erfasst – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Zudem wurden fast 600.000 Menschen Opfer von Körperverletzungsdelikten.
Vor diesem Hintergrund berichten Jana Friedrich und Florian Wedell vom Weißen Ring e.V. über die vielfältigen Aufgaben der Opferhilfe und geben Einblicke in ihre praktische Arbeit. Darüber hinaus stellen sie Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Ring und Notfallpsycholog:innen vor und laden zum fachlichen Austausch ein.
Die Anmeldung für den Vortrag ist hier möglich - die Teilnahme ist kostenfrei!
Praxisnahe Einblicke in die Psychosoziale Notfallversorgung nach der Amokfahrt 2025 in München: Andrea Hirth berichtete im Rahmen von „Notfallpsychologie Insight 2026“ über Herausforderungen, Einsatzstrukturen und wichtige Erkenntnisse für zukünftige Kriseneinsätze.
Ein kurzer Bericht zum Vortrag findet sich hier.
Den meisten dürfte aufgefallen sein, dass es hier momentan etwas ruhiger geworden ist. Das soll nicht so bleiben! Wir haben unsere Energie aktuell aber in verschiedene andere Aufgaben intensiviert. So waren wir in den letzten Wochen in verschiedenen Forschungsprojekten aktiv und haben im Rahmen verschiedener Gesetzgebungsverfahren und Projektinitiativen Stellungnahmen abgegeben. Ganz aktuell haben wir bspw. Stellung genommen zum Entwurf eines Gesetzes für den / die Bundesopferbeauftragte/n. Darüber hinaus war es uns wichtig, das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung und des Rettungsdienstes zu kommentieren. Einhergehend entstand auch ein ausführliches Positionspapier zur Stärkung der Psychosozialen Notfallversorgung.
Zeitnah wird es auch hier wieder neuen Schwung geben! Bleibt gespannt und uns wohl gesonnen!
- Virtuelle Intervision 17.11.2025 - noch drei Plätze frei!
- Austauschen - diskutieren - vernetzen... 13. Symposium „Qualitätssicherung in der Psychosozialen Notfallversorgung“ in Hamburg
- Im Fokus: Notfallpsychologie und Krisenintervention für Mitarbeitende in Kliniken - Rückblick auf die Tagung
- Notfallpsychologie nach Unfällen im Straßenverkehr - Situation fraglich, Vortrag gelungen!
